Pfeifen: Empfehlung der Woche
Diese wöchentliche vorgeschlagene Empfehlung ist ein von uns persönlich ausgewählter Pfeifentabak, der es verdient hat, von interessierten und experimentierfreudigen Pfeifenrauchern probiert zu werden. Wir wählen dazu häufig unbekanntere und auch unterschätzte Tabake aus, die in der Flut der Neuerscheinungen beziehungsweise im bereits vorhandenen, klassischen Sortiment drohen zu wenig Beachtung zu erfahren.
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Der Bill Bailey’s Black Blend gehört zu den Sorten aus dem Hause DTM, die sich schon seit etlichen Jahrzehnten einer stabilen Anhängerschaft erfreuen. Dabei ist die Mischung sicherlich nicht so prominent am Markt vertreten wie vergleichbare Sorten aus dänischer Produktion. Umso mehr Anlass für uns, Sie darauf hinzuweisen, dass der Bill Bailey's Black Blend ein wahres Fest für Freunde fruchtiger Mischungen ist. Und wie im Hause DTM üblich hält er das Versprechen nicht nur, wenn man die Nase in die Dose steckt, sondern auch, wenn man den Tabak raucht. Das volle Maraschino-Kirscharoma ist süß und deutlich wahrnehmbar. Im Geschmack, wie auch im Geruch. Die tiefschwarze Mischung ist durchsetzt mit wenigen Virginiaflocken, was ihn auch zu einem Genuss für die Augen macht. Eine weiche, süße Mischung mit toller Raumnote.
Die neuste Ergänzung des G.L.Pease-Sortiments auf dem deutschen Markt ist der Geometrie, aus der Zeitgeist-Collection, die klassische Tabakthemen neu interpretiert. Der Geometrie repräsentiert dabei eine traditionelle Virginia-Orient-Mischung, die im Moment eine wahre Renaissance erfährt. Er besteht aus gereiftem Basma- und Izmir-Blattgut, das mit Red Virginias gemischt wurde. Die Tabake wurden gepresst, gereift und in rechteckige, geometrische Plugs geschnitten, um dem Tabak ein ungewöhnliches Reifepotenzial zu verleihen. So muss der Tabak vor dem Rauchen von diesem Tabakblock abgeschnitten werden, was dem Pfeifenrauchen eine zusätzliche, rituelle Note gibt. Die Mischung verzichtet komplett auf Aromatisierung und unterstreicht die natursüßen Noten des Virginias sowie die Gewürznoten des Orienttabaks.
Unter den Flake-Tabaken vom britischen Hersteller Gawith & Hoggarth ist der Mahogany mit Sicherheit der am wenigsten bekannte, nichtsdestotrotz ist er unserer Meinung nach der interessanteste. Er besteht im Wesentlichen aus dunklem Flue Cured Virginia und hat eine erdige, leicht süßliche Würze, die durch das leichte Mandel-Casing unterstützt wird. Beim Stopfen zerfällt der Flake in grobe Stücke und beweisst eine gute Glimmfähigkeit. Sein grundehrlicher, leckerer und würziger Charakter bleibt über den gesamten Rauchverlauf erhalten, und man ertappt sich dabei, wie man sich schon auf die nächste Pfeife mit dem Gawith & Hoggarth Mahogany freut. Für uns eine echte Entdeckung, die Sie unbedingt probieren sollten!
Wenn man an fruchtig süße Mischungen denkt, denkt man sicher an dänische Pfeifentabake, vielleicht auch an hocharomatisierte Blends, wie sie bei uns in Deutschland am liebsten geraucht werden. Kaum einer würde daher auf die Idee kommen, dass aus England ein fantastischer, leichter, aber deutlich mit Kirscharomen angereichter Tabak kommt, der leider kaum bekannt ist. Der BC Cavendish von Samuel Gawith besteht, wie der Name sagt, aus dunkelbraunem Cavendish und Virginia, der mit dem Aroma reifer, dunkler Kirschen angereichert wurde. Bei der intensiven Aromatik schmeckt man stets die hochwertige Tabakbasis durch, was ihn sehr angenehm und leicht zu genießen macht. So schmeckt er nicht nur gut, sondern sorgt auch beim Duft garantiert für Komplimente. Probieren Sie diesen Underdog der englischen Tabakkultur seit 1792!







